Willkommen bei den Kooikerhondjes von der Wiesbachaue

Bewerbungsstatus für den nächsten Wurf:

Geschlossen: Für den nächsten Wurf sind bereits alle Welpen vergeben, daher nehme ich aktuell keine Bewerbungen mehr entgegen!

Bewerbungsleitfaden

Liebe Interessenten, die Zahl der Bewerbungen auf einen Wurf ist in letzter Zeit sehr groß und wird eigentlich immer größer. Ich möchte Ihnen daher einen Leitfaden an die Hand geben, damit Sie wissen, worauf es mir bei einer Bewerbung ankommt. Sie können dann auch schon im Vorfeld erahnen, ob eine Bewerbung überhaupt Sinn macht.

  • 1. Warum soll es ein Kooiker sein? Kennen Sie die Rasse mit allen Vor- und Nachteilen? Wo haben sie die Rasse kennengelernt und wo haben sie sich weitergehend informiert.
  • 2. Sind Sie hundeerfahren?
  • 3. Wie ist ihre familiäre Situation? Kinder, wenn ja wie viele und wie alt. Wer arbeitet wie.
  • 4. Wohnsituation
  • 5. Wie wird die Welpenzeit organisiert? Ein Baby lässt man nicht alleine!
  • 6. Wie sieht es danach aus, wie lange muss der Hund also ggf. alleine bleiben?
  • 7. Unsere Hunde werden gebarft und ich lege großen Wert darauf, dass diese Ernährung weitergeführt wird. Sie brauchen keine Vorkenntnisse, aber den Willen sich in die Ernährungsform einzuarbeiten (Buchtipp: Nadine Wolf, Das Barfbuch)

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich Bewerbungen, aus denen nicht hervorgeht, dass der Bewerber sich mit dem Thema Kooikerhondje und Welpenaufzucht intensiv beschäftigt hat, nicht ernsthaft bearbeite.

Unsere Zuchtstätte

Geplant hatten wir es nicht, es hat sich einfach so ergeben. Anfangs wollten wir nur einen Hund als neues Familienmitglied, denn unserem jüngsten Sohn waren die großen Brüder abhandengekommen, sie waren ausgezogen. Also haben wir uns nach einem Hund umgeschaut. Nicht zu groß sollte er sein, aber auch nicht zu klein. Aktiv sollte er sein, aber nicht laut. Anhänglich ja, aber bitte mit eigenem Kopf. Und wie ein richtiger Hund sollte er aussehen. Da blieb ja nur ein Kooikerhondje!

Ein Kooikerhondje!

Gut, dass wir nicht wussten, wie schwer es sein kann, ein Kooikerhondje zu bekommen. Wir hatten viel Glück und nach nur einem halben Jahr durfte Clementine Shannah vom Malvengarten (Tine) im November 2014 bei uns einziehen. Tine entwickelte sich prächtig zu einem „Bilderbuchkooikerhondje“ und so entstand die Idee: Warum nicht diese guten Anlagen weitergeben und so haben wir uns auf den Weg gemacht, eine Zuchtstätte zu gründen und für Tine die Zuchtzulassung zu bekommen. Viele Seminare, Gesundheitsuntersuchungen, Ausstellungen, Prüfungen und Abnahmen später, wurde unsere Zuchtstätte am 07.10.2016 abgenommen und bekam am 20.12.2016 offiziell den Namen: von der Wiesbachaue.

Die Frage nach dem Preis?!

Und dann kommt sie immer wieder die berechtigte Frage, „Was kostet denn der Welpe bei Ihnen?“ Ja, was kostet er denn? In erster Linie viel Zeit und Nerven, Geduld und natürlich auch Geld. Für den ein oder anderen auch viel Geld. „Auf eBay sind die aber billiger“ und „ein Hund aus dem Tierschutz kostet praktisch nichts“. Das ist wohl so. Ich habe mir deshalb einmal die Mühe gemacht, die Kosten für die Aufzucht eines Wurfes aufzulisten. Grundlage ist ein durchschnittlicher Wurf (5 Welpen), alle gesund, kein Kaiserschnitt. Pro Welpe sind folgende Kosten anzusetzen:

  • 150€ Deckgebühr (Gesamtgebühr 750€)
  • 100€ Kosten für Fahrt und Übernachtung zur Deckung (500€ Gesamtkosten)
  • 30€ Progesterontests (150€ Gesamtkosten)
  • 1200€ Aufzuchtkosten (Ansatz 20€ pro Tag bei ca. 60 Tagen Verweildauer)

Eine mittelmäßig gut Hundepension läge ca. in diesem Bereich. Enthalten sind hier Nahrung, Spielzeug und Geräte, Zäune, Welpenkiste, Vetbetten, Decken, Kissen, erhöhter Strom und Wasserverbrauch, Putzmittel, Waschpulver, ich könnte die Liste noch um einiges länger machen...

  • 70€ Impfen und Chipen
  • 45€ Abnahme und Ahnentafel
  • 35€ Gentest Welpe
  • 100€ Welpenpaket (Geschirr, Leine, Futter, Leckerlies, Ausweisschutzhülle, Tasche....)

Nicht eingerechnet sind die Kosten, die entstanden sind, um die Hündin für die Zucht zuzulassen, Kosten für die Zuchtstätte, Aus- und Weiterbildung der Züchterin usw. Ich habe auch nicht die Anschaffung und Ernährung der Hündin auf Lebenszeit mit eingerechnet (was aus rein wirtschaftlicher Sicht richtig wäre).

Sicherlich könnten wir an der einen oder anderen Stelle sparen, den Rüden um die Ecke nehmen spart Fahrkosten, Trockenfutter ist auch billiger, weniger Spielzeug und warum Zäune für den Garten, das Welpenpaket könnte ich auch weglassen, Ahnentafel, Gentest, wer braucht das schon. Dann würden wir aber keine sauber gezüchteten, gut sozialisierten Welpen abgeben, dann könnten wir wirklich bei eBay inserieren. Wenn Sie mich also vielleicht irgendwann fragen „und was kostet er denn nun bei Ihnen, der Welpe“, dann sehen Sie den Preis hoffentlich in einem anderen Licht. Ich freue mich von Ihnen zu hören! Gerne per Mail an susanne-flonheim[at]web.de oder telefonisch unter 06734/961158